DailySurprise.me recap – Der erste Run ist durch

Im November hab ich hier geschrieben, wie ich einen digitalen Adventskalender gebaut hab. Jetzt ist Jänner, die Saison ist vorbei, und es wird Zeit für einen ehrlichen Rückblick.

Die Zahlen

  • 101 Nutzer haben sich registriert
  • 151 Kalender wurden erstellt
  • 60 davon wurden tatsächlich befüllt (59%)
  • 978 Tage mit Inhalt insgesamt
  • Ø 16 Tage pro aktivem Kalender
  • 1.045+ E-Mails versendet

Für ein Nebenprojekt ohne Budget: Ich bin zufrieden.

Wie kamen die User überhaupt?

Null Werbebudget, also musste ich kreativ werden:

Reddit war der Hauptkanal. Ein Post auf r/Austria mit dem charmanten Titel „Habts scho an Adventskalender jo jo“ hat ~39.000 Aufrufe bekommen. Ein zweiter auf r/LongDistance (weil Fernbeziehungs-Adventskalender halt naheliegend sind) nochmal ~4.000.

Instagram – 2-3 Stories auf meinem privaten Account. Reichweite überschaubar, aber ein paar Anmeldungen kamen auch darüber.

Also: 43.000+ Impressions → 101 User → 60 aktive Kalender. Die Conversion ist brutal, aber so ist das halt ohne Retargeting und mit einem Nischenprodukt.

Was ich gelernt hab

Technisch:

  • Der Stack (Astro + React + Supabase + resend) hat sich bewährt
  • Das Türchen-Tracking hat wegen Adblockern nicht funktioniert – wird für 2026 gefixt

Produktmäßig:

  • 59% Aktivierungsrate ist eigentlich gut
  • Die meisten, die angefangen haben, haben auch durchgehalten (Ø 16 von 24 Tagen)
  • E-Mail-Erinnerungen waren wichtig

Marketing:

  • Reddit funktioniert, wenn der Post authentisch ist und zur Community passt
  • r/Austria mag österreichischen Dialekt im Titel

Versprechen gehalten: Alle Daten gelöscht

Im Originalbeitrag hab ich geschrieben, dass Datenschutz ein Kernfeature ist. Heute, am 18. Jänner, hab ich alle Userdaten gelöscht. Keine E-Mail-Adressen, keine Kalenderinhalte, nichts. Genau wie versprochen.

Was kommt als Nächstes?

Advent ist nur einmal im Jahr – aber Fernbeziehungen sind das ganze Jahr über. In den nächsten Monaten bau ich ein Feature ein, mit dem man die Laufzeit selbst einstellen kann. Die Idee: „Until we meet again“-Kalender für Long-Distance-Paare. Ein Countdown bis zum nächsten Wiedersehen, mit täglichen Überraschungen.

Im Winter 2026 gibt’s dann natürlich auch wieder den klassischen Adventskalender.