
Im November hab ich hier geschrieben, wie ich einen digitalen Adventskalender gebaut hab. Jetzt ist Jänner, die Saison ist vorbei, und es wird Zeit für einen ehrlichen Rückblick.
Für ein Nebenprojekt ohne Budget: Ich bin zufrieden.
Null Werbebudget, also musste ich kreativ werden:
Reddit war der Hauptkanal. Ein Post auf r/Austria mit dem charmanten Titel „Habts scho an Adventskalender jo jo“ hat ~39.000 Aufrufe bekommen. Ein zweiter auf r/LongDistance (weil Fernbeziehungs-Adventskalender halt naheliegend sind) nochmal ~4.000.
Instagram – 2-3 Stories auf meinem privaten Account. Reichweite überschaubar, aber ein paar Anmeldungen kamen auch darüber.
Also: 43.000+ Impressions → 101 User → 60 aktive Kalender. Die Conversion ist brutal, aber so ist das halt ohne Retargeting und mit einem Nischenprodukt.
Technisch:
Produktmäßig:
Marketing:
Im Originalbeitrag hab ich geschrieben, dass Datenschutz ein Kernfeature ist. Heute, am 18. Jänner, hab ich alle Userdaten gelöscht. Keine E-Mail-Adressen, keine Kalenderinhalte, nichts. Genau wie versprochen.
Advent ist nur einmal im Jahr – aber Fernbeziehungen sind das ganze Jahr über. In den nächsten Monaten bau ich ein Feature ein, mit dem man die Laufzeit selbst einstellen kann. Die Idee: „Until we meet again“-Kalender für Long-Distance-Paare. Ein Countdown bis zum nächsten Wiedersehen, mit täglichen Überraschungen.
Im Winter 2026 gibt’s dann natürlich auch wieder den klassischen Adventskalender.